Mythos Nordwest-Passage: 5* Expeditions-Kreuzfahrt durch das Polarmeer

Termin-Details

SFJ-27-08-2027
Reisebeginn:27. August 2027
Reiseende:16. September 2027
Reisedauer:21 Tage

Ab: Ursprünglicher Preis war: 50.915,00 €Aktueller Preis ist: 25.915,00 €.

Buchbar für

Altersgruppe: 50-65 Jahre
ab 60 Jahre
Es sind weniger als 5 freie Plätze für Frauen verfügbar
Es sind weniger als 5 freie Plätze für Männer verfügbar
Mindestteilnehmerzahl:8 Reisende
Maximalteilnehmerzahl:12 Reisende

Reisecharakter

  • Aktivität
  • Natur
  • Kultur
  • Nightlife
  • Strand
  • *Anrede

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    BASISLEISTUNG

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Beschreibung

Highlights Ihrer Expeditions-Reise

  • Kein Einzelkabinen-Zuschlagsparen Sie ca 25.000€!
  • 5* Expeditions-Yacht L’Austral: nur 132 Kabinen, Eisklasse, Zodiac-Ausflüge
  • Die legendäre Nordwestpassage – eine der berühmtesten und seltensten Seerouten der Welt
  • Faszinierende Disko-Bucht: Gletschereis und arktisches Licht wie aus einer anderen Welt
  • Eine der letzten großen Wildnisse unserer Erde: Eisbären, Narwale, Wale & gigantische Eislandschaften
  • Weit oberhalb des Polarkreises: faszinierende Begegnungen mit Inuit-Kultur und kleinen Siedlungen

Im Herzen der Nordwest-Passage: Expeditionskreuzfahrt von Grönland bis Kanada

Es gibt Reisen, die man macht. Und es gibt Reisen, die einen verändern. Diese gehört zur zweiten Kategorie.

Die Nordwest-Passage ist kein Reiseziel im üblichen Sinne. Sie ist eine der letzten wirklich ungezähmten Routen der Welt. Ein Seeweg durch das Herz der Arktis, der Jahrhunderte lang als unpassierbar galt und dessen Name für Generationen von Seefahrern wie Franklin oder Amundsen gleichbedeutend war mit Wagnis & Scheitern. Und dem Äußersten, was die Natur dem Menschen entgegenzusetzen hat.

Heute können Sie diese Route erleben. Nicht auf einem Massenschiff. An Bord der L’Austral von Ponant — klein, wendbar, expeditionstauglich — mit einem Expeditionsteam, das die Arktis kennt wie andere Menschen ihre Heimatstadt. Die Stimmung an Bord: elegant, entspannt und weltoffen – ganz ohne steife Förmlichkeit.

Sie erleben diese faszinierende Region stilvoll und komfortabel zugleich. Statt Massentourismus erwarten Sie gewaltige Eislandschaften, abgelegene Fjorde, kleine Inuit-Siedlungen und eine Natur, die in ihrer Dimension fast surreal wirkt.

Diese Reise beginnt in Kangerlussuaq, dem Tor zu Grönland, und führt Sie auf einer Route, die kaum jemand je zurückgelegt hat: durch den kanadischen Archipel, vorbei an Orten, die selbst auf modernen Karten fast leer wirken. Vorbei an Eisbergen, die älter sind als jede Zivilisation. Durch Meerengen, in denen Franklin scheiterte und Amundsen Geschichte schrieb. Und schließlich zurück nach Grönland — wo dieser Kontinent aus Eis und Stille Sie ein letztes Mal in seinen Bann zieht.

Es gibt Reisen, die man macht. Und es gibt Reisen, die einen verändern. Diese gehört zur zweiten Kategorie.

Wichtig für Sie zu wissen:
Auf dem Programm stehen zahlreiche Aktivitäten, vom erfahrenen Expeditionsteam an Bord organisiert, wie beispielsweise Ausfahrten und Anlandungen mit Zodiacs oder Wanderungen. Glaziologen, Ornithologen, Ethnologen oder auch Meeresbiologen, die Naturführer an Bord sind wahre Kenner der Reisziele und laden Sie zu einem echten Eintauchen der bereisten Gebiete ein.

Im Polarmeer sind wir die Gäste dieser extremen Regionen, wo Klima- und Eisbedingungen das Sagen haben. Der Reiseverlauf, die Anlandung an bestimmten Orten und die Beobachtung der Tierwelt kann nicht garantiert werden und variiert von Tag zu Tag. So wird jede Kreuzfahrt mit PONANT einzigartig. Der Kapitän und der Expeditionsleiter setzen alles daran, Ihre Erfahrung so reich wie möglich zu gestalten, unter Einhaltung der Sicherheitsregeln und der AECO-Richtlinien.

Vorprogramm Paris – stilvoller Auftakt

Bevor Ihre große Arktis-Expedition beginnt, legen wir eine Übernachtung in Paris ein. Denn von hier startet der eigens für diese Kreuzfahrt gecharterte Flug direkt nach Kangerlussuaq.

Sie übernachten in einem stilvollen, zentral gelegenen Hotel mit besonderem Ambiente. Uns bleibt Zeit für erste Gespräche, einen kleinen gemeinsamen Programmpunkt und ein entspanntes Abendessen in einem ausgewählten Restaurant. So beginnt die Reise nicht hektisch am Flughafen, sondern bewusst, genussvoll und mit der Gelegenheit, die anderen Gäste bereits kennenzulernen.

Gerade bei einer so besonderen Reise schafft dieser gemeinsame Auftakt eine wunderbare Stimmung für die kommenden Tage.

Nord- & Mitteleuropa - Reiseinformationen

Hier werden wir in Kürze allgemeine Infos zu Ihrem Reiseziel für Sie bereit stellen.

Anreise

Direkter Charter-Flug ab/bis Paris nach Kangerlussuaq, zurück ab Nuuk

Abflug Paris 28.08.2027
Ankunft Kangerlussuaq (Grönland)
Abflug Nuuk (Grönland)
Ankunft Paris 16.09.2027

Es handelt sich um einen von der Reederei eigens für diese Kreuzfahrt gecharterten Sonderflug. Die Flugzeiten stehen ca. ab Frühjahr 2027 fest. Abflug in Paris i.L.d. Vormittags, Ankunft in Paris i.L.d. Nachmittags.

Im Reisepreis enthalten ist bereits die Vorübernachtung in Paris vom 27.-28.08.2027. Für die An- bzw. Abreise empfehlen wir die Bahn (ICE oder TGV). Ab Frankfurt Hbf gibt es z.B. direkte Verbindungen, Fahrtdauer 3h:50. Buchen Sie für die Rückfahrt ein flexibles Ticket!

  • Anreise

    Renommierte Fluggesellschaften

    Zu unseren langjährigen Flugpartnern zählen Condor, Lufthansa und TUIfly. Darüber hinaus arbeiten wir ausschließlich mit namhaften Airlines wie Air Canada, Emirates, Singapore Airlines oder Thai Airways zusammen.
    Bevorzugen Sie aufgrund einer passenderen Verbindung ab Ihrem Heimatflughafen eine andere Fluggesellschaft, so buchen wir diese gerne für Sie.

     

    Bei adamare alles aus einer Hand 

    Mit dem Pkw
    Auf Wunsch übernehmen wir gerne die Buchung eines Parkplatzes / Parkhauses am Abflughafen für Sie.

    Mit der Bahn
    Bei uns können Sie günstige Rail & Fly – Tickets hinzubuchen.

    Mit dem Flugzeug
    Anschlussflüge (sog. „Feeder“) buchen Sie am besten über uns. So erhalten Sie ein durchgehendes Ticket mit mehreren Vorteilen.

    Mit dem Hotel
    Wenn Sie aufgrund sehr früher Abflugzeiten eine Vorab-Übernachtung am Abflughafen wünschen, können wir dies ebenfalls gerne organisieren.

    Zeitersparnis beim Hotel-Transfer

    Transfers bei adamare sind grundsätzlich ausschließlich für adamare-Gäste gebucht. Mit dem Taxi, Mini-Bus oder einem großem Bus bringen wir Sie auf direktem Weg zum Hotel. Keine sog. Sammel-Transfers mit anderen Gästen und mit Stopps bei zahlreichen anderen Hotels.

    ***Bei Spezialreisen kann es zu Abweichungen kommen***

Programm

Tag 1, 27.08.2027 – Paris – der perfekte Auftakt

Bevor die Arktis Sie in ihren Bann zieht, beginnt diese Reise mit einem Vorgeschmack auf das Besondere: Paris.

Eine Stadt, die keine Einführung braucht — und die es dennoch jedes Mal schafft, einen zu überraschen. Genau hier versammeln wir uns zum ersten Mal. Ein Tag, der nicht nur der Anreise dient, sondern bewusst gesetzt ist: als Auftakt, als erster gemeinsamer Moment, als leiser Übergang zwischen Alltag und Abenteuer. Nach dem Einchecken in Ihr stilvolles Hotel — mitten im Herzen der Stadt — bleibt Zeit, Paris auf eigene Faust zu erkunden. Vielleicht ein erster Spaziergang, vielleicht ein Café, vielleicht einfach das Gefühl, dass die Reise jetzt wirklich beginnt.

Am Abend treffen wir uns beim gemeinsamen Dinner in einem ausgesuchten Restaurant. Gutes Essen, guter Wein, erste Gespräche. Aus Fremden werden an solchen Abenden oft Bekannte — und manchmal mehr.

Am nächsten Morgen wartet der Flug nach Kangerlussuaq. Die Arktis wartet.

Aber zunächst: Paris.

Tag 2, 28.08.2027 – Kangerlussuaq – Ihr Abenteuer beginnt

Kangerlussuaq liegt nördlich des Polarkreises und wer hier ankommt, spürt sofort: die Welt hat eine andere Dichte bekommen. Nur wenige Kilometer entfernt erstreckt sich der Grönländische Eisschild, die größte Eisformation der nördlichen Halbkugel. Die Tundra rings umher leuchtet bereits in herbstlichen Farben — und ist Heimat von Polarhasen, Polarfüchsen, Rentieren, Falken und Adlern.

Ihr Schiff, die elegante L’Austral, erwartet Sie. Die Reise beginnt. Während das Schiff langsam Kurs Richtung arktische Wildnis nimmt, beginnt vermutlich eines Ihrer größten Reiseabenteuer.

Tag 3, 29.08.2027 – Nooralak – wo die Tundra bis zum Horizont reicht

Nur wenige Kilometer vom Polarkreis entfernt liegt die Halbinsel Nooralak — rau, ungezähmt und von einer Schönheit, die man nicht fotografieren kann. Man muss sie sehen.

Tundra bis zum Horizont. Eine Flora, die trotz allem gedeiht. Und eine Fauna, die hier ganz selbstverständlich zu Hause ist: Schneeammer, Kolkrabe, Rentier, Moschusochse und der scheue Polarfuchs, der sich nur zeigt, wenn er es selbst entscheidet.

Von den Höhen Nooralaqs öffnet sich der Blick auf den Itteleqfjord — und auf einen Himmel, der sich in seinem Wasser spiegelt wie nirgendwo sonst.

Tag 4+5, 30+31.08.2027 – Legendäre Disko-Bucht

Die Diskobucht ist einer jener Orte, die man kennt, bevor man sie gesehen hat. Und die einen trotzdem vollkommen unvorbereitet treffen.

Unzählige Eisberge treiben hier durch das dunkle Wasser — abgebrochen vom Eisfjord Ilulissat, der zum UNESCO-Weltnaturerbe gehört. Manche sind so groß, dass sie wie stille Kathedralen aus dem Meer ragen. Das Geräusch, das entsteht, wenn ein Eisberg bricht, trägt weit. Und bleibt lange im Gedächtnis.

Die Diskobucht ist auch eines der besten Beobachtungsgebiete für Buckelwale weltweit. Wer Glück hat — und hier hat man oft Glück — erlebt beides: die Eisriesen und die sanften Giganten des Meeres, in einem einzigen Moment.

Tag 6, 01.09.2027 – Auf See: die Arktis zieht lautlos vorbei

Ein Tag, der bewusst Raum lässt.

Die Weite des Polarmeers, das gleichmäßige Gleiten durch arktisches Wasser, die Zeit, einfach nichts zu müssen — genau diese Momente sind es, die diese Reise so besonders machen. An Deck zieht die Arktis lautlos vorbei. Vielleicht tauchen Wale auf. Vielleicht nicht. Beides hat seinen eigenen Wert.

An Bord erwartet Sie ein volles Programm, wenn Sie es wünschen: Vorträge des Expeditionsteams, der Spa, der Fitnessbereich, die einzigartige Blue-Eye-Unterwasserlounge. Oder einfach ein Stuhl an Deck und der Blick aufs Meer.

Tag 7, 02.09.2027 – Pond Inlet: ein Inuit-Dorf am Ende der bekannten Welt

Hier beginnt die Nordwest-Passage.

Pond Inlet liegt an der Nordküste von Baffin Island — ein kleines Inuit-Dorf, das mit der Unendlichkeit auf Augenhöhe lebt. Um hierher zu gelangen, überqueren Sie den Polarkreis. Was Sie erwartet, lässt sich kaum in Worte fassen. Gebirgszüge mit verschneiten Gipfeln. Fjorde. Gletscher. Ein Lebensumfeld, das Raum und Zeit auf eine Art transzendiert, die man in keinem anderen Winkel der Welt so spürt. Die Menschen hier haben sich nicht an ihre Umgebung angepasst. Sie sind Teil von ihr.

Manche Orte verändern einen. Pond Inlet ist so ein Ort.

Tag 8, 03.09.2007 – Philpots Island: Stille, Eis und das Gefühl von Einsamkeit

Eine kleine Insel an der Ostküste von Devon Island — abgeschieden, rau und von einer stillen Dramatik geprägt.

Wo sich Gletscher zurückgezogen haben, hinterließen sie kleine Strände, die sich mit imposanten Felsformationen abwechseln. Zodiac-Ausflüge bringen Sie nah heran — an Landschaften, an treibende Eisberge, an Robben und Seevögel, die hier ihre Ruhe gefunden haben. Und vielleicht, in der Ferne, an einen Eisbären, der dasselbe tut.

Tag 9+10, 04+05.09.2027 – Devon Island: die größte unbewohnte Insel der Welt

Devon Island ist die größte unbewohnte Insel der Welt. Diese Tatsache allein sagt mehr als jede Beschreibung.

Robert Bylot und William Baffin entdeckten sie 1616 als erste Europäer. Zwei Jahrhunderte später wurde sie kartografiert. Um 1920 errichtete die Hudson’s Bay Company einen Pelzhandelsposten. 1936 verließen die letzten Inuit die Insel. Was blieb, sind einige verfallene Gebäude — und eine Natur, die sich alles zurückgeholt hat.

Heute gehört Devon Island dem Eisbären. Und dem Wind. Und dem, der beides zu schätzen weiß.

Tag 11, 06.09.2027 – Somerset Island: Tundra, Moschusochsen und absolute Stille

Somerset Island ist eines der am besten erhaltenen Naturreservate der Erde — und mit 24.786 Quadratkilometern die neuntgrößte Insel des kanadisch-arktischen Archipels.

Die Tundra hier ist weit, der Bewuchs spärlich, die Stille absolut. Moschusochsen ziehen durch die Landschaft, als ob die Zeit für sie keine Rolle spielt. Das Peary-Karibu zieht sich in die Tieflagen zurück. Und die Mitternachtssonne, die hier noch in ihrer vollen Pracht zu erleben ist, taucht alles in ein Licht, das man nicht vergisst.

Tag 12, 07.09.2027  – Die Bellotstraße: im Herzen der Nordwest-Passage

Dies ist einer der großen Momente dieser Reise.

Die Bellotstraße ist nur zwei Kilometer breit — eine von starker Strömung durchflossene Meerenge, die die Insel Somerset von der Halbinsel Boothia trennt. 1852 entdeckt von Captain William Kennedy und dem Franzosen Joseph-René Bellot, der ihr seinen Namen gab, während er nach Franklin suchte.

Heute navigiert Ihr Schiff genau hier hindurch. Packeis treibt in großen Schollen. Der Ross-Cairn überblickt den Eingang. Und irgendwo an den Ufern könnte ein Eisbär stehen und Ihrem Schiff nachschauen, während Sie an ihm vorbeigleiten.

Es gibt Augenblicke auf dieser Reise, die sich einprägen. Dieser ist einer davon.

Tag 12+13, 07+08.09.2027 – Prince of Wales Island: wo das Leben seinen Weg findet

Permafrost, Tundra, karges Moos — und mittendrin ein Leben, das man hier nicht erwartet.

Prince of Wales Island öffnet die Tür zu einer Natur, die auf den ersten Blick karg wirkt und auf den zweiten überwältigt. Eisbären, Polarfüchse, Walrosse, Robben, Belugas. Schnee-Eulen, die lautlos über die Tundra gleiten. Arktische Seeschwalben, die Zehntausende von Kilometern zurücklegen, um genau hierher zu kommen.

Das Leben findet einen Weg. Hier mehr als anderswo.

Tag 13, 08.09.2027 – Prescott Island: die Kanarienvögel des Polarmeers

Die Ufer von Prescott Island, mitten in der Peel-Straße, sind ein bevorzugter Ort der Belugas. Die „Kanarienvögel der Meere” — so genannt wegen ihrer hohen, melodischen Rufe — tummeln sich hier zwischen Eisbergen und dramatischen Küsten.

Es war genau diese Meerenge, die Sir John Franklin 1846 als erster Europäer durchquerte, auf der Suche nach dem Weg, der ihm versagt blieb. Roald Amundsen gelang es schließlich 1903. Sie sind jetzt Teil dieser Geschichte — als Zeuge, nicht als Suchender.

Tag 14, 09.09.2027 – Fahrt durch den Lancastersund

Der Lancastersund bildet den östlichen Eingang zur Nordwest-Passage — und ist seit 300 Jahren Schauplatz von Entdeckung, Scheitern und Ausdauer.

Im August 1845 wurde Franklins Expedition zuletzt hier gesichtet. Danach: Stille. Heute sind es Wale, Eisbären und Meeresvögel, die diese nährstoffreichen Gewässer bevölkern. Der Lancastersund liegt auf Inuit-Gebiet und soll zur maritimen Schutzzone werden — ein Ort, der seine Ursprünglichkeit bewusst bewahrt.

Tag 15, 10.09.2027 – Beechey & Devon Island

Es gibt Orte, die man still besucht. Beechey Island ist so ein Ort.

Hier überwinterte Sir John Franklin 1845 mit seiner Mannschaft in der Erebus-Bucht — und wartete darauf, dass das Packeis ihn weiterließe. Drei Seeleute starben in diesem Winter und wurden auf der Insel begraben. Ihre Holzstelen stehen noch heute. Das Denkmal zu ihrer Erinnerung auch.

Die Landschaft drumherum ist eindrucksvoll: Gelb- und Ockertöne der Felswüste, ein weiter Himmel, absolute Stille. Ein Ort, der Geschichte nicht inszeniert. Man begegnet ihr einfach — und wird Teil davon.

Tag 16+17, 11+12.09.2027 – Auf See: Zeit zum Nachspüren

Zwei Tage auf dem offenen Meer — Zeit zum Ankommen, Nachspüren und Sortieren.

Was Sie in den vergangenen Tagen erlebt haben, braucht Raum. Die Eindrücke sind groß. Das Expeditionsteam bietet Vorträge und Gespräche an. Der Spa lädt ein. Und das Deck auch.

Vielleicht taucht ein Wal auf. Vielleicht liegt einfach nur das Meer vor Ihnen, so weit das Auge reicht.

In der Arktis bleibt vieles offen – und genau darin liegt ihr Zauber.

Tag 18, 12.+13.09.2027 – Svartenhavn – eine Bucht, die kaum jemand kennt

Eine kleine, stille Bucht — eingebettet in einen Fjord, der kaum auf Karten auftaucht.

Svartenhavn ist kein Höhepunkt im klassischen Sinne. Es ist etwas Selteneres: ein Ort vollkommener Abgeschiedenheit, an dem die Zeit einfach steht. Eine historische Hütte aus dem Jahr 1920, Wildgänse, Eiderenten, Moschusochsen, Polarfüchse — und eine Stille, die man in sich aufnehmen kann wie frische Luft.

Tag 19, 14.09.2027 – Grönland von seiner wildesten Seite

An der Südküste der Diskoinsel liegt Qeqertarsuaq — eines von nur zwei Dörfern auf einer Insel, die so groß ist wie Korsika und dennoch fast leer.

Seit dem frühen 20. Jahrhundert lockt die Insel Naturforscher an. Das Arctic Station, gegründet 1906, ist bis heute aktiv. Zodiac-Ausflüge bringen Sie zu den außergewöhnlichen Basaltfelsen der Küste, während Buckelwale die Bucht beleben und Grönland Sie noch einmal von seiner wildesten Seite zeigt.

Tag 20, 15.09.2027 – Evighedsfjorden: der Fjord, der niemals endet

Der Fjord der Ewigkeit.

Sein Name ist kein Zufall. Behutsam gleitet das Schiff in diesen über 100 Kilometer langen Meeresarm hinein — und je weiter man fährt, desto mehr scheint er sich zu verlängern, als wolle er diesen Moment bewusst hinauszögern. Gletscher. Blumenübersäte Tundra. Zerklüftete Felsen, in denen Seeadler und Dreizehenmöwen nisten.

Es ist der letzte große Augenblick dieser Reise. Und er ist würdig, der letzte zu sein.

Tag 21, 16.09.2027 – Zurück in der Realität

Als Erik der Rote im 10. Jahrhundert an dieser Küste landete, fand er Fjorde, fruchtbares Land und das Schweigen des hohen Nordens. Heute ist Nuuk die lebhafteste Stadt Grönlands — mit einem historischen Zentrum, einem der größten Fjordnetze der Welt direkt vor der Tür und Häusern in Rot, Gelb, Blau und Grün, die sich leuchtend gegen das dunkle Wasser abzeichnen.

Eine Stadt, die Geschichte und Gegenwart auf ganz eigene Art trägt.

Und der perfekte Schlusspunkt für eine Reise, die weit mehr war als die Summe ihrer Stationen.

Aus Fremden ist unterwegs oft mehr geworden. Eine vertraute Runde, mit der man Eisberge bestaunt, Geschichte gespürt und Augenblicke geteilt hat, die sich mit niemandem teilen lassen, der nicht dabei war.

Mit der Ausschiffung in Nuuk endet diese Reise. Was bleibt, sind Bilder, die kein Foto je ganz einfangen wird.

Geringfügige Programmänderungen vorbehalten.

Momentan ist noch keine Reiseleitung gewählt.
Location Map

Ihr Kreuzfahrtschiff:

Ihr Hotel in Yacht :
5* L'Austral der Reederei Le Ponant

Highlights des Schiffs

  • 👉 Exklusives Expeditionsschiff mit maximal 264 Gästen — Yacht-Atmosphäre statt Kreuzfahrtbetrieb
  • 👉 Eisklasse 1C — speziell für Polarregionen konzipiert und ausgerüstet
  • 👉 132 Kabinen und Suiten, 95 % mit privatem Balkon
  • 👉 Eleganter, französisch geprägter Stil — diskret luxuriös, niemals überladen
  • 👉 Erfahrenes Expeditionsteam mit wissenschaftlichen Vorträgen und Zodiac-Ausflügen

Beschreibung

Die L’Austral ist kein Schiff, das man bucht, weil man eine Kreuzfahrt machen möchte.

Man bucht sie, weil man Orte erreichen will, die anderen Schiffen verschlossen bleiben.

Als Teil der Ponant-Sisterships-Flotte — 2011 in Dienst gestellt, 2018 umfassend renoviert — verbindet die L’Austral zwei Dinge, die selten zusammenfinden: echten Expeditionscharakter und den Komfort eines 5-Sterne-Schiffs. Mit ihrer Eisklasse 1C ist sie für die Polarregionen gebaut — technisch wie konzeptionell. Ihr geringer Tiefgang ermöglicht die Durchfahrt durch enge Meerengen und die Annäherung an Küsten, die auf keiner normalen Kreuzfahrtkarte auftauchen.

Das Design ist von französischer Eleganz geprägt: warme Materialien, edle Töne, großzügige Fensterflächen. Überall das Gefühl, dem Meer — und hier: dem Eis — ganz nah zu sein. 95 Prozent der 132 Kabinen und Suiten verfügen über einen privaten Balkon. Ein Detail, das in der Arktis seinen ganz eigenen Wert bekommt: Ihr persönlicher Rückzugsort mit Blick auf eine Landschaft, die kein Foto je ganz einfangen wird.

An Bord hält ein erfahrenes Expeditionsteam die Balance zwischen Abenteuer und Komfort. Wissenschaftliche Vorträge bereiten Sie auf das vor, was Sie an Land erwartet — und geben dem Erlebten im Nachhinein Tiefe. Die Zodiac-Ausflüge bringen Sie dorthin, wo das Schiff selbst nicht mehr hinkommt: in Buchten, an Gletscherzungen, zu Ufern, auf denen vielleicht ein Eisbär steht.


Leben an Bord

  • 👉 Französische Gourmetküche auf hohem Niveau — auch am Ende der Welt
  • 👉 Spa mit Massagen, Hamam, Balneotherapie und Jacuzzi
  • 👉 Fitnesscenter, Bibliothek, Hauptlounge mit Außenterrasse
  • 👉 Persönlicher Service — unaufdringlich, aufmerksam, auf den Punkt
  • 👉 Kein Bordbetrieb für die Masse — Ruhe, Qualität und Konzentration auf das Wesentliche

Bewertungen & Eindruck

Ponant-Schiffe zählen zu den am besten bewerteten Expeditionsschiffen weltweit. Die L’Austral im Besonderen wird von Gästen immer wieder für dasselbe gelobt: das Gefühl, auf einer Privatyacht zu reisen — mit allem, was dazugehört, und ohne das, was stört.

Besonders geschätzt werden:

  • 👉 die überschaubare Gästezahl und die persönliche Atmosphäre an Bord
  • 👉 das hochwertige, zurückhaltend elegante Design
  • 👉 das Expeditionsteam, das Fachwissen mit echter Leidenschaft verbindet

Warum dieses Schiff perfekt zu dieser Reise passt

  • 👉 Die Eisklasse macht Orte erreichbar, die anderen Schiffen verwehrt bleiben Enge Meerengen, abgelegene Buchten, Küsten ohne Namen — genau dort, wo diese Reise ihre stärksten Momente hat
  • 👉 Die kleine Gästezahl schützt das Erlebnis Keine Menschenmassen an Deck, wenn der erste Eisberg auftaucht. Keine Warteschlangen beim Zodiac-Ausstieg
  • 👉 Das Schiff selbst wird Teil der Reise Nicht Transportmittel, Erlebnisraum — vom Abendessen mit Blick aufs Packeis bis zum Vortrag über Franklin am Abend vor Beechey Island
  • 👉 Komfort und Wildnis schließen sich hier nicht aus Nach einem langen Tag in der Arktis wartet eine Kabine mit Balkon, ein Spa und eine Küche, die den Namen verdient

Verantwortungsvolle Kreuzfahrten

Moderne Schiffe, die neusten Technologien, strenge Vorschriften für Landgänge, Umweltverträglichkeitsprüfungen, Schulung der Crew, Sensibilisierung der Gäste und vieles mehr: Die Reederei Ponant setzt sich täglich dafür ein, die Meeres- und Landökosysteme noch besser zu schützen.

Reduzierte Emissionen

Weniger als 60 % Feinstaub dank eines hundertprozentigen Antriebs mit LS-MGO (Schwefelgehalt von 0,05 %), der kontinuierliche Einsatz von Katalysatoren in allen Navigationsgebieten und Landstromanschluss in entsprechend ausgestatteten Häfen.

Geringer Verbrauch

Hydrodynamisches Design, Dieselmotor mit elektrischer Turbinenunterstützung, Optimierung der Navigationsrouten und Begrenzung der Durchschnittsgeschwindigkeit des Schiffes auf 11 Knoten.

Reduzierung, Verwertung und Recycling von Abfällen

Verzicht auf Einwegkunststoffe, Bereitstellung von Stoffwäschebeuteln, Verteilung von wiederverwendbaren Edelstahl-Trinkflaschen, Bereitstellung von Wasserspendern, Verwendung umweltfreundlicher Reinigungsmittel. 100 % der Abfälle werden an Bord sortiert und nachverfolgt. 60 % der Abfälle werden recycelt.

Energie-Einsparungen

Weniger als 75 % des Stromverbrauchs für die Beleuchtung dank der Verwendung von LED, zudem Recycling von Abwasser und Versorgung über kurze Wege.

Bio-Sicherheit

Vor jedem Landgang an empfindlichen Naturstandorten wird ein Protokoll zum Schutz der Biosicherheit erstellt: Dekontamination von Stiefeln und Kleidung, um das Einschleppen invasiver Arten (Samen, Insekten, Pilze, Schimmelpilze usw.) zu verhindern. In den Polarregionen werden Umwelt- und Sozialverträglichkeitsprüfungen durchgeführt, und die Maßnahmen werden unter Einhaltung der Richtlinien der IAATO (Antarktis) und der AECO (Arktis) durchgeführt, die die Akteure in den Polarregionen zusammenbringen, um dort einen verantwortungsvolleren Tourismus zu etablieren.

Umwelt-Offizier

Anwesenheit eines Umweltoffiziers an Bord, der für die Einhaltung der Verfahren und die Schulung der Crew sorgt.

Respekt vor den Öko-Systemen

Unterwassersensoren, elektronisches Positionierungssystem ohne Verankerung, Aufbereitung von Ballast- und Grauwasser, reduzierte Geräusche und Vibrationen.

Zertifizierungen

Das Engagement der Reederei für ein nachhaltigeres und verantwortungsbewussteres Reisen wird regelmäßig von anerkannten Organisationen und Experten geprüft und ausgezeichnet.

Fazit

Die L’Austral ist für Menschen gebaut, die das Außergewöhnliche suchen — und dabei auf nichts verzichten möchten, was eine Reise auf höchstem Niveau ausmacht. In der Arktis zeigt sich, wofür dieses Schiff wirklich gemacht wurde: für Orte, die man so kein zweites Mal findet.

LEISTUNGEN & PREISE

Inklusivleistungen

  • Flug ab/bis Paris nach Kangerlussuaq und zurück von Nuuk
  • Alle Flugsteuern und Gebühren
  • Transfers zum/vom Schiff
  • 1 Übernachtung in einem zentral gelegenen 4-5* Hotel in Paris
  • Unterbringung in Doppelzimmer zur Alleinbenutzung
  • 1x Frühstück im Hotel
  • 1x Abendessen in Paris
  • 19 Nächte Kreuzfahrt an Bord der 5***** – Luxus-Yacht L’Austral von Kangerlussuaq/Grönland nach Nuuk/Grönland
  • Unterbringung in einer hochwertigen Balkonkabine zur Alleinbenutzung (Kat. Deluxe, Deck 4) – ohne Einzelkabinenzuschlag
  • 17x hochwertige Vollpension während der gesamten Kreuzfahrt
  • 1x Abendessen am Einschiffungs-Tag
  • 1x Frühstück am Ausschiffungs-Tag
  • Sämtliche Getränke in den Restaurants, Bars und Ihrer Minibar auf der Kabine (ausgenommen bestimmter Premium-Marken)
  • Viele Landausflüge inklusive (englisch- bzw. französisch-sprachig)
  • Zugang zu allen öffentlichen Einrichtungen an Bord wie Pool, Fitnessbereich, Sauna und Lounges
  • Abendprogramm, Vorträge und Unterhaltungsangebote an Bord (englisch oder französisch)
  • Unbegrenzter Internetzugang an Bord
  • 24-Stunden-Kabinenservice für ausgewählte Speisen und Getränke
  • Polar-Parka
  • Gummi-Stiefel (zum Ausleihen)
  • Alle Hafen- und Sicherheitsgebühren sowie Nationalpark-Gebühren
  • adamare Reisebegleitung
  • Reisepreis Sicherungsschein
  • Reiseveranstalter-Insolvenzversicherung

Es handelt sich um eine Expeditions-Kreuzfahrt:
Auf dem Programm stehen zahlreiche Aktivitäten, vom erfahrenen Expeditionsteam an Bord organisiert, wie beispielsweise Ausfahrten und Anlandungen mit Zodiacs oder Wanderungen. Glaziologen, Ornithologen, Ethnologen oder auch Meeresbiologen, die Naturführer an Bord sind wahre Kenner der Reisziele und laden Sie zu einem echten Eintauchen der bereisten Gebiete ein.

Alle angebotenen Aktivitäten werden vom Expeditionsteam, bestehend aus erfahrenen Naturführern, direkt an Bord organisiert und begleitet (z. B. Ausfahrten und Anlandungen mit Zodiacs). Sämtliche Aktivitäten sind bereits im Reisepreis inkludiert. Je nach Kreuzfahrt können optionale Ausflüge gegen Aufpreis angeboten werden.

Mindestteilnehmerzahl:

8 Reisende

Maximalteilnehmerzahl:

12 Reisende

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    • Tanja Brandstötter

      Ich bin Tanja Brandstötter aus dem adamare-Beratungsteam.

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    • Tanja Brandstötter aus dem adamare-Team
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      Tel. CH +41 0445223218
      Tel. AT +43 013851047

      Mo. – Fr. 10 bis 18 Uhr