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Insider-Tipps für Sri-Lanka von unserem Experten

Wir haben für Sie unseren Experten für das fernöstlche Sri Lanka eingeladen und ihn direkt zur Destination befragt: Alexander Skopetz von unserer Agentur „NKAR Travels & Tours“ . Er gibt Ihnen die besten Tipps, seine Erfahrungen und Eindrücke mit auf den Urlaubs-Weg. Lassen Sie sich inspirieren und erfahren Sie, was Sie auf der adamare-Reise nach Sri Lanka erwartet!

Figuren des Gangarama Tempels in Colombo mit der Skyline im HintergrundTeeplantage auf Sri Lanka im AbendlichtEin bunter Hindu Tempel mit Skulpturen in Sri Lanka


ALEXANDER, Du hast ja mehrere Monate in Sri Lanka verbracht. Was hat dich an dem Land besonders fasziniert?

Da ich auch schon viele andere Länder dieser Welt als Tourist bereist habe, sticht für mich in Sri Lanka ganz klar die schier unendliche Vielfalt auf kleinstem Raum heraus. Denn mit seinen 65.000km² ist das Tropenparadies nur beinahe so groß wie Bayern und bietet trotz dieser Kompaktheit alles, was einen Traumurlaub ausmacht: Angefangen bei einer hoch diversifizierten Flora und Fauna über abwechslungsreiche Kolonial- und Kulturschätze bis hin zu malerischen Stränden in unzählbaren Variationen. Und jedes Mal, wenn man denkt, man hat endlich alles entdeckt, wartet eine weitere Überraschung hinter dem nächsten Busch oder Stein.

 

Welches typische Gericht magst du besonders gern?

Reis & Curry ist das typische Nationalgericht Sri Lankas. Allerdings ist auch hier der Vielfalt der sogennanten „Curries“ keine Grenzen gesetzt. Abhängig von der Region und den kulturellen Einflüssen gibt es weit über 50 verschiedene Varianten. Mein persönlicher Favorit ist das „Baby Jackfruit“ Curry mit viel Knoblauch und Zwiebel sowie einem intensiven braunen Curry Geschmack.

 

U.a. besuchen wir während unserer Reise Mihintale, „die Wiege des Buddhismus“ genannt. Was ist das Besondere an diesem Ort?

Das Schöne an Mihintale ist die noch verhältnismäßige Unbekanntheit für den Massentourismus und die somit noch traditionelle und natürliche Atmosphäre der Stätte. Wer mutig genug ist und das kleine Abenteuer sucht, besteigt die letzten drei Felsen auf dem Plateau und wird mit atemberaubenden Blicken über die umliegenden Ebenen belohnt.

 

Was erleben wir beim Village Trecking?

Das Village Trecking ist eine schöne und lockere Art, einen Einblick in das alltägliche Leben der einfachen Bauern zu erfahren. Für mich als Hobby-Gourmet war das Highlight das gemeinsame Kochen am Ende des Treckings. Vom gemeinsamen Reis-Entschalen über das Kokos-Raspeln bis hin zum Köcheln der verschiedenen Curries eröffnen sich einem die Geheimnisse der singhalesischen Kochkunst.

Kleine Schälchen mit Gewürzen, die typisch für Sri Lanka sind

 

Eine sehr artenreiche Flora und Fauna umgibt uns überall in Sri Lanka. Wieso lohnt sich zusätzlich der Besuch der Botanical Gardens in Kandy?

Der Besuch des Botanical Gardens in Kandy ist insofern besonders, als dass er zwei scheinbar unvereinbare Konzepte zusammenbringt. Denn hier wurde das natürliche, tropische Chaos der Vegetation von den englischen Kolonialmächten mit Lot und Maß zu einem herrschaftlichen Garten verwandelt. Dies ermöglicht den Reisenden, die Fülle der Vegetation in Sri Lanka auf unbeschwerte und entspannte Art zu entdecken. Also lassen Sie sich überraschen von wahren Exoten wie dem „Canonball Tree“!

Blick auf den Zahntempel in Kandy, ein Ort der Singlereise Sri Lanka

 

Berühmt ist natürlich auch der Tee Sri Lankas. Ein Besuch einer Teeplantage darf auf keinen Fall im Programm fehlen. Was erwartet uns hier?

Das Besondere an den Teefabriken Sri Lankas ist, dass die Zeit dort regelrecht stehen geblieben zu sein scheint. Sie werden hier keine modernen Maschinen oder Computer vorfinden. Dafür noch viel Muskelkraft und die typische singhalesische „Papierbürokratie“. Tipp: Machen Sie in der Fabrik mal ein Foto mit und eines ohne Blitz. Erstaunlich, was das menschliche Auge manchmal gar nicht wahrnimmt.

 

Auch Wildlife-Erlebnisse kann Sri Lanka bieten! Du warst ja schon 6x im Yala National Park, den wir auch während unserer Reise besuchen. Was war hier dein schönstes Erlebnis?

Ein Besuch des Yala National Parks ist immer wie eine große Wundertüte. An meinem persönlichen „Glückstag-Besuch“ war die Natur wirklich auf unserer Seite. Wir konnten zwei sich gegenseitig neckende Leoparden in ihrem Paarungsverhalten beobachten. Es lag vielleicht an der Jahreszeit, denn auch zwei um die Alpha-Position buhlende Wasserbüffel konnten wir bei ihrem rasanten Kampf um ein Wasserloch bestaunen. Auf unserem Rückweg Richtung Ausgang wurden wir dann noch in unseren Jeeps von einem brunftigen Elefanten-Bachelor aus dem hohen Gestrüpp überrascht. Er machte uns mit seinen Lauten und dem aufgeregten Scharren auf dem Boden allerdings unmissverständlich klar, dass wir nicht allzu viel Zeit haben ein gutes Foto von ihm zu schießen. Und als ob das alles noch nicht genug war, schlich sich direkt am Parkausgang noch eine ca. 2 Meter lange wilde Königskobra aus dem Gebüsch unter unseren Jeep. Daraufhin mussten wir 10 Minuten voller Anspannung warten, bis die Schlange sich letztlich entschloss, doch auf der anderen Seite des Jeeps wieder aufzutauchen.

Eine Gruppe von Elefanten badet im Fluss

 

Nach vielen erlebnisreichen Tagen dürfen wir uns auf unserer Reise am Strand entspannen. Wieso sollten wir uns für den Madu-Gange-River-Ausflug aber auf jeden Fall noch einmal von unseren Sonnenliegen aufraffen?

Der Madhu-Gange-River Ausflug hat besonders meiner Partnerin sehr gut gefallen. Es ist ein schöner Mix aus schnelleren Etappen auf dem offenen Fluss/Lagune und langsamen, geheimnisvollen Etappen mitten durch die dicht bewachsenen Mangrovenwälder. Für sie war ganz klar der Stopp auf einer Insel mit Baby-Krokodilen und einem wahrhaftig ursprünglichen Fisch-SPA das Highlight. Und trotz eines Küsschens für das Baby Krokodil musste sie mich behalten und hat keinen exotischen Traumprinzen entzaubert. : )

Wunderschöner Standstrand auf Sri Lanka

 

Und zum Schluss: Was sollten unsere Gäste auf unserer Reise unbedingt ausprobieren?

Das ist meine Lieblingsfrage … allerdings würde es wohl den Rahmen dieser Seite sprengen, wenn ich alles aufzähle. Von daher: Sowohl eine Tuk-Tuk Fahrt als auch eine kurze Fahrt mit einem typisch lokalen Bus sollte jeder Reisende vor der Abreise erlebt haben. Und wenn es auch nur 5 km vom Hotel mit dem Bus und zurück wieder mit dem Tuk-Tuk sind. Im Bus spielt das wahre Leben, hier begegnen Sie den echten Menschen und Geschichten Sri Lankas. Wenn man denn offen auf die Einheimischen zugeht und mutig genug für den Fahrstil ist…

Ein weiteres „Must-Do“ ist das typische Benutzen der rechten Hand beim Essen des Reis & Curries. Dies ist bei Weitem keine unzivilisierte Tradition, sondern hat ganz praktische Gründe. Diese erklärt euch sicher auch gerne der Banker oder Politiker in Colombo am Nachbartisch mit Freude, während er sich mit locker über die Schulter geworfener Krawatte das Essen förmlich nach und nach mit seiner Hand in den Mund schiebt. Und achten Sie mal auf die Feinheiten der Fingerbewegungen um den Teller auch wirklich „sauber“ zu bekommen…:)

 

Vielen Dank für deine tollen Tipps und deine Aussicht auf das, was uns in Sri Lanka erwarten wird!

 


 

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